Der ganz normale alltaegliche Wahnsinn, die Dritte.....

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Die Zeit der staendigen Bonenkai (Vergess das Jahr-Treffen) ist bald um. Nun bewegen wir uns auf die Weihnachtsparties zu. Naja, das gute ist, wenn ich jetzt sterben sollte, kann man meine Organe trocknen und als Esbit in arme Laender verhoekern. Ich meine ja, man sollte den Bonenkai ins neue Jahr verlegen. Warum muss man denn ein ganzes Jahr warten, um es dann zu vergessen? Waere es nicht viel besser, das Jahr gleich ganz am Anfang zu vergessen?

Immerhin hat man zum Jahreswechsel Ruhe vor Alkohol. Naja, fast. Wir wollen mal nicht den kulturell wertvollen 1. Januar-Umtrunk in Nachbars Garten vergessen. Es gibt doch nichts schoeneres, als um 7 Uhr Morgens in einer Eiseskaelte zusammen mit den Nachbarn erstmal einen eiskalten Sake runterzukippen. Danach geht es dann leicht angetueddelt zum Schrein. Was ich als Christ da ueberhaupt mache? He, fuer kostenlosen Schnaps glaube ich an alles!

Ausserdem plane ich eh, kurz vor meinem Tod zum Buddhismus ueberzulaufen. Da komme ich wenigstens nicht in die Hoelle, sondern werde wiedergeboren. Bei meinem Glueck wahrscheinlich als Stein. Wenn ich es mir aussuchen koennte, moechte ich gern als maennlicher Hund wiedergeboren werden. Kein umstaendliches Verabreden mehr, kein Abendessen und Lovehotels braucht man auch nicht mehr. Einfach ein bisschen am Hintern rumschnuppern und ab geht die Luzi. Und wenn mein neues Herrchen mich wegen allzu ueberbordender Rammelei letztendlich doch noch kastrieren laesst, kann ich immer noch in beratender Funktion auf den Strassen Tokyos unterwegs sein.

Oeh, was wollte ich eigentlich wirklich schreiben?

Frauen in Leopardenleggings und Maenner, die zum schwarzen Anzug braune Schuhe tragen, sind mein ganz persoenliches "rotes Tuch". Besonders, wenn es braune Wildlederschuhe sind. Ich mein, das geht doch wirklich nicht. Und gestern war es wieder so weit. Grad als ich mich auf den mir zustehenden freien Sitzplatz gehechtet habe, treffen gleich beide Superlative aufeinander: Vor mir steht ein Typ im schwarzen Anzug und er traegt dazu BRAUNE WILDLEDERSTIEFEL! Wtf?? Keine 5 Sekunden spaeter draengt ihn ein zugestiegenes J-Chick in LEOPARDENLEGGINGS zur Seite, so das sie genau vor mir steht. Jesus Christus!

Ich fange an zu schwitzen, weil ich genau weiss, was jetzt passiert: Ich kann einfach nicht in die Richtung der Wildlederschuhe schauen, ohne das mir die Augen traenen, also schaue ich dem Leoparden-J-Gal auf die Beine. Die merkt das natuerlich (Bildet euch nix ein Maenner, Frauen merken das IMMER! Ganz egal, wo ihr auch hinschaut!) und faengt an, ganz unauffaellig ihre Beine an den meinen zu reiben! Pfui Deibel! Warum gibt es eigentlich keine Waggons nur fuer Maenner? Diese „Women only“-Waggons sind die reinste Diskriminierung! Genau wie die Parkplaetze fuer Rollstuhlfahrer direkt am Eingang. Hallo? Die FAHREN zum Eingang! ICH muss einen halben Kilometer laufen!

Gut das ich einen langen, schweren Mantel anhabe, so kann keiner meine „wachsende Anspannung“ bemerken. Ich will grad mein Handokeruchiefu (Taschentuch) aus der Tasche kramen und mir den Schweiss von der Stirn putzen, da rutscht Leopardgirl’s Knie zwischen meine Beine. Jetzt hat’s auch Wildlederschuhmann bemerkt und wirft mir einen abfaelligen Blick zu. He, wieso mir? Ich hab nix gemacht! Ich sitze hier nur und will nach Haus! Ehrlich! Ruhig bleiben, Coolio! Durch den Schweiss, der mir in die Augen laeuft, kann ich so eben erkennen, das ich in 2 Haltestellen aussteigen muss. Soll ich jetzt schon aufstehen? Nein, dann biete ich ihr nur noch mehr Angriffsflaeche.

Angriff ist die beste Verteidigung! Also trete ich Wildlederschuhmann mit der Hacke voll auf seine Wildlederschuhe. Selber schuld! Was glotzt du mich auch so daemlich an UND hast braune Wildlederschuhe zum schwarzen Anzug an! Der zuckt erschrocken zusammen, geht einen Schritt nach hinten und zieht Leopardgirl ein Stueck mit und aus meiner Gefahrenzone heraus. Haha, Mc Gyver du Lusche! ICH bin der Meister der Improvisation! Auch wenn mich jetzt der halbe Zug anglotzt. Mir egal. Ich habe gewonnen. Eine Minute spaeter stehe ich auf, meine Bewunderer bilden eine Gasse und ich verlasse triumphierend den Zug. Coito ergo sum, ihr Tranlappen......

Ich wuensche euch allen frohe Weihnachtstage und ein besinnliches Fest. Also eigentlich genau das, was ich mal wieder nicht haben werde......

Guckst du: Naokos Laecheln

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Ich versuche es nochmal mit einer Filmkritik. Nein, heute gibt es keine feuerspeienden Brueste und Explosionen, sondern etwas fuers Herz. Jaja, manchmal brauchen auch so tolle Typen wie ich etwas melancholisches. Und deshalb heute:



Naokos Laecheln (ノルウェイの森, Noruwei no Mori) 
2010, Regie: Trn Anh Hùng

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman „Naokos Lächeln“ von Haruki Murakami. Als grosser Fan von Murakami, habe ich mich natuerlich gefreut, das einer seiner Romane verfilmt wurde. GsD auch eins der Stuecke, das sich tatsaechlich fuer eine Verfilmung eignet. Trotzdem bin ich mit gemischten Gefuehlen an die Sache herangegangen. Laesst sich eine derart epische Liebesgeschichte ueberhaupt in 133 Minuten abhandeln?


Nein.


Ist aber auch nicht weiter schlimm. Man muss sich nur in grossen Teilen vom Buch trennen und sich dem Geschick des Regisseurs anvertrauen. Klar, wichtige Szenen aus dem Buch werden nur stichpunktartig verarbeitet. Anders kann man das in 133 Minuten nicht abhandeln. Leider kommt man ohne Kenntnis des Romans nur allzuoft ins Schleudern. So mancher Sachverhalt bleibt unerklaert. Trotzdem, wie schon gesagt, ist das nicht weiter schlimm. Anstatt nach Szenen aus dem Buch zu suchen, sollte man sich dem hingeben, was im Buch fehlt: Wunderschoene, ruhige Bilder und ein Soundtrack, der Lust auf mehr macht. Genauso habe ich mir die Bilder zum Buch im Kopf „zusammengebaut“.

Midori und Toru

Waehrend der ersten paar Minuten habe ich noch bezweifelt, das Rinko Kikuchi (bekannt auch aus „Babel“, in dem sie eine sexuell verirrte Taubstumme gespielt hat) die richtige Besetzung fuer die Naoko ist. Im Verlauf wird aber klar, das nur sie die innerliche Zerissenheit von Naoko darstellen kann. Die anderen Schauspieler bleiben da deutlich zurueck, tun aber ihren Dienst. Was fuer das Auge: Die zuckersuesse Kiko Mizuhara, die fast schon zu lieb fuer die Rolle der eher frechen Midori aus dem Roman ist. Enttaeuschend: Reika Kirishima, die in ihrer Rolle leider gar nicht ueberzeugen kann und weit flacher daherkommt als die irre Reiko aus dem Buch. Kenichi Matsuyama kann die komplexe Person des Toru Watanabe nur bedingt darstellen, bietet aber durchaus gutes Schauspiel. So sind dann auch fast alle Figuren wirklich etwas fuer das Auge und fuegen sich in die schoenen Bilder ein.

Wie immer, habe ich mir den Film im Original und in der deutschen Synchro angeschaut. Diesmal war ich aber angenehm ueberrascht. Die deutsche Synchro ist gut und bedient sich der Sprache aus dem Roman. Natuerlich lassen sich viele Dinge nicht so einfach ins Deutsche uebersetzen und hoeren sich im japanischen Original, auch wegen der wunderschoenen japanischen Lautsprache, einfach besser an.

Fazit: Absolut sehenswert! Wer den Roman mag, wird, trotz aller Einschraenkungen, auch den Film moegen. Wer den Film mag, sollte auf jeden Fall das Buch lesen. Wie auch die Romane von Murakami, ruft der Film bei den Kritikern verschiedene Reaktionen hervor. Viele Kritiker geben Bestnoten, einige dagegen berufen sich viel zu sehr auf die Romanvorlage und verreissen den Film. Mir egal, ich mag den Film und hatte so manches Mal feuchte Augen. Deshalb auch:

Coolios movie rating:    


Naokos Laecheln (japanische Version)  * * * * * * (6 von 6 Sternen)
Naokos Laecheln (deutsche Version)  * * * * * * (6 von 6 Sternen) 

Achtung: Absoluter Taschentuchalarm! Ja, auch fuer euch Jungs!

Quelle Bilder: div. 

Every day the same old (bull)shit.......

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Higashi-Matsubara, Donnerstagmorgen, 8.30 Uhr. Die Frisur sitzt dank 3 Tage kein Wasser abbekommen. Es ist kalt. So kalt, das man beim Ausatmen kleine weisse Woelkchen erzeugt. Hm, hat man in Tokyo nicht ganz so oft. Naja, ausser man ist Raucher. Oder ein Auto.

Auf dem Weg zur Station laeuft vor mir ein offensichtlich ...... wie beschreibt man das jetzt? Geistig Behinderter? Mongo? Oder einfach nur Bekloppter? Ich weiss es nicht. Auf jeden Fall laeuft er extrem nah an der Wand lang und schaut sich staendig um. Wenn mal grad keine Mauer oder Wand direkt an die Strasse grenzt, folgt er den Ausbuchtungen bis an die Haeuser heran. Ja, er quetscht sich selbst hinter den Strommasten her, anstatt um sie herumzulaufen. Warum macht er das? Eigentlich ist er ganz normal angezogen: Anzug, polierte Schuhe und Wintermantel. Sein Gesicht kann ich nicht erkennen, weil er immer in Richtung Wand/Mauer/Haus schaut. Selbst einen Schirm hat er dabei. Obwohl der Himmel wunderschoen blau ist.

Mehrere Passanten wechseln die Strassenseite, als sie ihn sehen. Ich nicht. Ich will ihm nicht das Gefuehl geben, er seie etwas besonderes fuer mich. Ist er ja auch nicht. Menschen mit Verhaltensauffaelligkeiten sieht man hier ueberall. So viele, das man sich fragt, ob die nicht eigentlich die „Normalen“ sind. Ich hab keinen Schirm dabei.

In der Station angekommen, mische ich mich unter all die anderen „Men in Black“ und so fliesst diese schwarze, homogene Masse dann die Treppe hinunter an die Bahnsteige. Der Zug haelt an. Da dies ein Kopfbahnhof ist, muss der Zugbegleiter erst die vielen eingepennten Salarimen und OL’s aufwecken, bevor die anderen Fahrgaeste eingelassen werden. Auch dies geschieht mit der typisch japanischen Contenance. Das muessen alles Auslaender sein. Oder Mischlinge. Echte Japaner haben ein extra Gen, das sie immer exakt an der richtigen Haltestelle aufwachen laesst. Ehrlich.

Die Tuer geht auf, ich hechte auf die Sitzbank. Geschafft. Ich sitze. Links neben mir sitzt ein Salariman mit einer Zeitung. Er schaut sich interessiert das Foto einer nackten Japanerin mit uebernatuerlich grossen Bruesten an. Die Mumu kann man nicht sehen. Zensiert. Die daemlichen Fratzen der Politiker auf der anderen Seite sind nicht zensiert. Hm.....

Ich wende meine Aufmerksamkeit anderen Dingen zu. Zu meiner Rechten sitzt eine junge Frau. Sie schminkt sich. Ein paar Kruemmel Mascara fallen auf meine Hose. Egal, die ist eh schwarz. Nach ein paar Minuten sieht die junge Frau ganz anders aus als vorher. Irgendeiner hat gepfurzt. Die junge Frau rechts neben mir schaut sich auf ihre Schuhe. Der Typ links neben mir faltet seine Zeitung und beruehrt dabei mit der Ecke der Zeitung mein Gesicht. Das mag ich nicht. Er bekommt meinen Ellenbogen zu spueren. Er schaut mich an, als ob ich der Schuldige waere. Als ob ICH extrem nah an der Wand lang laufen und mich staendig umschauen wuerde!

Yosh!

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Mein erster Award! Yosh! Danke Cori

Oans, zwoa, g'suffa! Japanese Edition

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Gestern Abend wurde ich zum Besuch einer deutsch-japanischen Party abkommandiert.

Chef: „Coolio, haben sie morgen Abend schon was vor? Nein? Gut!“
Ich: „Aber, aber ....... ho?“
Chef: „Ja, sie gehen morgen auf den Bonenkai des „Deutsch-Japanischen Freundschaftsclub“ in Ginza!“
Ich: „Oh du lieber Gott! Bitte, bitte nicht!“
Chef: „Doch sie muessen gehen. Ich habe keinen Bo ...... aeh ..... andere wichtige Verpflichtungen. Und sie werden die Firma wuerdig vertreten! Verstanden?“
Ich: „Jawoll, wuerdig vertreten, euer Majestaet!“

Also auf zur Ginza. Ich habe natuerlich unseren Praktikanten dazu ueberredet (gezwungen...) mitzukommen, damit ich mich hinter ihm verstecken kann. Schon im Aufzug zur „Sternenhalle“ droehnen uns „Ernst Mosch und seine lustigen Egerlaender“ entgegen. Praktikant: „Sag mal Coolio, weinst du?“

Langsam oeffnet sich die Aufzugtuer in eine andere Dimension und wir stehen mitten in ...... Bayern! Heiliger Batman! Ich weiss nicht, ob ihr schonmal Japaner in typisch bayrischer Tracht gesehen habt. Das sieht so aus wie die in ein Kostuem gezwaengten Tanzbaeren, die man oft im russischen Wanderzirkus sehen kann. Rein ins Getuemmel! Und sofort startet natuerlich eine Polonaise zum Takt von „Trink, Bruederlein, trink.“ Oh, und wie ich trinken werde! Wir sind ja schliesslich nicht zum Spass hier.

video


Nach der Polonaise gibts natuerlich den auf einer deutschen Feier unvermeidlichen Ententanz. Haha! Da bin ich Experte! Also, nachdem ich praktisch jeden Japaner im Raum angerempelt und auf die Fuesse getreten habe, fuehle ich mich schon besser. Auf zum Bingo. Ja, doch! Ihr habt richtig gelesen. Bingo! Ich hab leider nichts gewonnen. Das mag aber auch daran liegen, das ich die Zahlen auf dem Bingozettel doppelt gesehen habe.

Es war viel Prominenz da. So z.B. auch der Praesident von Kewpie, dem ich erklaert habe, das seine verdammte Drogenmayonnaise eigentlich verboten gehoert. Siehe:     http://samurai-biker.blogspot.com/2010/06/sex-and-drugs-andmayo.html
Ansonsten wars ein -fuer meine Verhaeltnisse- ruhiger Abend. Nach exakt 2 Stunden wurden wir mit dem Song „Auf Wiedersehn“ herauskomplimentiert. Ich bin blau wie ein mongolischer Holzfaeller in die Bahn gewankt und bin natuerlich sofort eingepennt. Alles in allem kann mein Chef stolz auf mich sein: Mission accomplished. Roelps!

Oh Weihnachtszeit.......

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Juchei, es ist wieder Bonuszeit. Naja, hier in Japan auf jeden Fall. Was, das habt ihr in Deutschland nicht? Nun ja, dafuer bekommt ihr Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, bezahltes Krankfeiern, 30 bezahlte Urlaubstage, Rechte, usw. Ich kann mich noch richtig ueber den Bonus freuen, da ich ihn praktisch zu 100% frei benutzen kann. Bei meinen japanischen Kollegen ist die Freude da schon kleiner, gehoert der Bonus doch zum festen Einkommen. So werden dann auch vom Bonus erstmal die Schulden bezahlt. Erst die bei der Hausbank, dann die bei der Kreditkartengesellschaft, dann die bei den halbseidenen Geldverleihern und dann die bei Mama und Papa, aber nur wenn noch was ueberbleibt. Yep!

Naja, vom Rest kann ja noch etwas fuer die Bildung der Kinder an die Seite gelegt werden, oder eine Sonderzahlung auf die Hypothek geleistet werden, oder der gammelige Anstrich des Hauses erneuert werden, oder mal ein paar neue Anzuege gekauft werden, oder die uralten Moebel erneuert werden, oder ....... Drauf geschissen! Ja! Danach gefragt, was sie mit dem Rest ihrer Bonuszahlung wohl machen, kamen folgende Antworten (Und keiner hat gefragt, warum ich von „Rest“ rede...):

Miura*: Also ich kauf mir erstmal ne geile, teure Uhr!
Sato*: Also ich kauf mir erstmal ne geile, teure Uhr!
Ando*: Also ich kauf mir erstmal ne geile, teure Uhr!
Ohta*: Also ich gebe das Geld meinem Mann und der kauft sich dann ...... ne geile, teure Uhr!

*Namen veraendert (Realnamen sind der Red. bekannt)

Richtig so! Immer raus mit der Kohle! Geld strahlt ...... oeh ...... stinkt nicht!

Und was macht der gute coolio mit der Kohle? Richtig! Ich kaufe mir ZWEI geile, teure Uhren! Jawoll! Der Rest kommt in den Strumpf. Und nein, ich kaufe keine Euro! Helft euch selbst!

Bis denne.......

Atom Newsticker aus Tokyo 2

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Langsam kristallisiert sich heraus, das sich besonders die paar Japaner, die Fremdsprachen beherrschen und sich deshalb bei der auslaendischen Presse bedienen koennen, immer mehr Sorgen um ihre Gesundheit und Zukunft machen, waehrend die meisten “normalen” Japaner kollektiv und weiter ziemlich nichtsahnend ihrer Verstrahlung entgegendaemmern.

Fakt ist: Der Presse und den Aussagen von Politikern glaubt hier keiner mehr. Und das ist auch gut so, denn beiden Institutionen kann man definitiv nichts mehr glauben. In den japanischen Zeitungen steht kaum etwas verwertbares ueber die Folgen von Fukushima Daiichi und im Fernsehen ist eh vor lauter Bullshit-Shows kein Platz fuer serioesen, investigativen Journalismus. Kaum zu glauben, aber in Japan sind die Medien fest in der Hand von Politik und Industrie. Die einzig verwertbaren Nachrichten bekommt man ausgerechnet aus Tabloids, aus denen auch schon der abgesetzte Olympusboss Woodford erfahren musste, was eigentlich so in seiner Firma abgeht. Sehr schoen nachzulesen bei unserem Mann in Japan: http://umij.wordpress.com/2011/11/09/orinpasu/

Eine andere Quelle ist natuerlich das Internet, das sich schlecht zensieren laesst. Hier sind es vor allem japankundige auslaendische Journalisten, die einem die Augen oeffnen. Zum Beispiel hier: http://fukushimaupdate.com/

Die besten Infos bekommt man allerdings vor Ort, oder von Kollegen. Meine Firma beliefert unter anderem auch alle wichtigen japanischen Nahrungsmittelhersteller mit deutscher Technologie. So haben z.B. meine Kollegen bei einer Reparatur in der Abfuellerei einer grossen Molkereiproduktefirma in Hokkaido mit eigenen Augen gesehen, das Milch aus Fukushima mit Hokkaidomilch vermischt wird und diese dann in Tetrapacks mit der Aufschrift „pure Hokkaidomilch“ gefuellt wird, oder das „Hokkaido-Camembert“ und „bulgarischer“ Joghurt zum Teil aus Fukushimamilch hergestellt wird. In den Laeden steht dann natuerlich: „Alle diese Produkte wurden auf Hokkaido aus der Milch von gluecklichen Hokkaidokuehen hergestellt.“ Eine Riesensauerei!

Besonders wenn man darueber nachdenkt, wer diese Milch eigentlich trinkt: Kinder! Ja, an Kindergaerten und Schulen gehoert die taegliche Milch dazu. Natuerlich wurden die Grenzwerte fuer Milch direkt nach der Katastrophe nach oben korrigiert, aber das scheint immer noch nicht ausgereicht zu haben, wurde doch bei offiziellen Tests in Tokyo festgestellt, das viele Kindergaerten Milch an ihre Kinder ausgab, die 160 fach hoehere Caesiumwerte hatte, als per Grenzwert vorgeschrieben! Natuerlich hat die Milchindustrie heftig gegen diese Messungen protestiert. Ergebnis: Es wird einfach nicht mehr offiziell gemessen! Und was nicht offiziell ist, kann ja sowieso nicht stimmen....



Vor ein paar Tagen wurden dann auch folgerichtig erhoehte Caesiumwerte in Babynahrung gefunden. Natuerlich kamen sofort wieder Entwarnungen aus Politik und Industrie: „Die Caesiummenge ist deutlich unter dem Grenzwert und vollkommen unbedenklich.“ Aha? Aber warum werden dann 400.000 Dosen (und das sind grosse, teure Dosen.....) von dem Zeugs aus dem Handel entfernt? Und was fuer Grenzwerte ueberhaupt? Und wieso unbedenklich?

Es gibt keinen "unbedenklichen" Wert für die Einwirkung von Radioaktivität in einen Babykoerper. Die WHO, wenn auch sonst aeusserst „unbedenklich“ in ihren Aussagen, sieht das uebrigens genauso. Und ganz genau deshalb kann es auch keine unbedenklichen "Grenzwerte" geben. Grenzwerte sind eine Mischung aus Annahmen, industriellen und politischen Interessen und Erkenntnissen. Ginge es nicht um wirtschaftliche und politische Interessen wäre jeder Grenzwert der der natürlichen Radioaktivität. Die ALLEINE würden wir vertragen. Alles darüber hinaus ist bereits zuviel. Besonders fuer ein Baby.

Nun gut. Und was ist so los auf dem Gelaende von Fukushima Daiichi? Ach, nix besonderes soweit. Laut TEPCO sind vor ein paar Tagen nur mal so ca. 300 Liter (Wer misst das eigentlich?) mit ca. 26 MILLIARDEN BECQUEREL (und wer misst das eigentlich?) verseuchtes Wasser ins Meer geflossen. Heiliger Batman!
Ein paar Tage vorher waren es so ca. 150 Liter extrem mit Strontium verseuchtes Wasser. So in etwa. Natuerlich ist das Meerwasser aber voellig ok, nur darin schwimmen sollte man in der Naehe des KKW doch bitte nicht. Hat eigentlich schonmal wer die Fische gemessen? Oder den Meeresboden, auf den das Zeugs doch irgendwie absinkt? Und wenn ihr das naechste Mal Nori, oder noch besser, eine von diesen ekelhaften Braunalgen in euch reinstopft: Besonders in Algen lagert sich so manche radioaktive Suppe ganz besonders gut ab und wird sogar noch angereichert. Guten Appetit!

Na immerhin wird Daiichi jetzt fachmaennisch mit Planen abgedeckt.
Immerhin sind es keine blauen Planen.....

Aber jetzt wird ja alles besser. Weil die japanische Armee hat naemlich ganze 900 Soldaten abgestellt, die 2 Wochen lang die am schlimmsten betroffenen Staedte reinigen soll. Mann, 900 Leute steigen morgens mit mir zusammen in den Zug ein! Wie sollen die paar Leute denn so ein Riesengebiet in nur 2 Wochen auch nur ansatzweise saeubern? Und womit? Und was passiert mit dem Dreck, der ja zwangsweise bei so einer Saeuberung anfaellt? Und was passiert danach mit den Soldaten? Wird extra fuer die der „unbedenkliche Grenzwert“ nochmal angehoben? Na hoffentlich bekommen sie, so wie unsere Kinder auch, wenigstens morgens eine Tuete GESUNDE HOKKAIDOMILCH!  Amen.

Coolio der rasende Reporter: Tokyo Motor Show

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Ich habe keine Kosten und Muehen gescheut und mich mal wieder ganz allein fuer meine treuen Leser ins Abenteuer gestuerzt: War von euch schon einmal Jemand auf der Tokyo Motor Show?

Nein? Gut, hier kommt mein Exklusivbericht:

The big Enttäuschung......


Sonst wurde die Tokyo Motor Show immer auf dem Makuhari Messegelände in Chiba abgehalten, aber die 42. Tokyo Motor Show ist tatsächlich in Tokyo. Und zwar in Tokyo Big Sight auf der künstlichen Insel Odaiba in der Tokyo Bay. Ich kenne beide Orte sehr gut, deshalb weiss ich auch, das in Big Sight deutlich weniger Platz zur Verfügung steht als in Makuhari. 

Kurz und gut: Die Anzahl der Aussteller war schlicht enttäuschend. Neben den üblichen japanischen Herstellern, haben sich dieses Mal nur noch VW, BMW, Audi, Porsche, Mercedes Benz, Peugot, Renault, Citroen und Alpina eingefunden. Ach ja, ein kleiner Stand mit "britischen" Produkten wie Range Rover und Jaguar (nun zum indischen Tata gehörend....) war auch noch da. Keine Amerikaner, keine Chinesen, keine Koreaner, keine Italiener. Nix!


Toll, aber leider nur eine Studie, die wohl nie auch nur annähernd so gebaut wird...

Der kleine BMW-Veredler Alpina (vertreten von der jap. Nicole Gruppe) hatte mehr Autos auf dem Stand als jeder einzelne der grossen französischen Hersteller. Dafür gabs aber dann, irgendwie wohl zum Ausgleich, ein paar Mopedstände und selbst Ducati hatte ein Moped da, aber in der Mercedes Booth!

Jungs, das Auto neben dem Mädel ist der neue Bulli, der auch diesmal ganz wirklich auch so gebaut wird. Ehrlich...

Auch eigenartig: Es war kaum ausländisches Standpersonal zu sehen, ausser ein paar Gaijinputzkolonnen, die den Sabber von den hochglanzlackierten Karossen wischen mussten. Nein, gesabbert wurde nicht wegen den Autos. Viel Neues gab es nämlich nicht zu sehen. Vielmehr zogen die vielen knappbekleideten Models etliche Hobbyfotografen an. Und wenn dann eine Show mit den Mädels startete, gab es kein Halten mehr für die geifernde Menge und es wurde geschubst und gedrängelt. Aber seit wann lässt sich eine deutsche Eiche von einem japanischem Kirschbäumchen, noch dazu mit weggezüchteten Früchten, aus dem Bild schieben? Nope! Noch dazu war ich ja gekommen, um mir die Autos anzuschauen. Und so.


VW hatte keine Innovationen, aber dafür die hübschesten Models.

Ganz klar der beste Stand: Honda. Ja, vergleichsweise langweilige Autos und Konzepte, aber eine Sound- und Lightshow vom Feinsten. Da stimmte einfach alles. Und weil auch Honda eigentlich nix Neues an Autos zeigen konnte, haben sie ein feines Sortiment an Mopeds mit auf die TMC genommen.

Einziger Ami: Der Bumble Bee-Camaro am Tomicastand

Für mich das Highlight: Die neue Gemeinschaftsentwicklung von Toyota und Subaru. Endlich gibt es einen Nachfolger für die Celica, den neuen Toyota GT 86. Mir persönlich gefällt der Subaru BRZ, der in wesentlichen Teilen baugleich ist, aber im Detail besser. Das könnte glatt Coolio's neue Karre werden. Besonders in dem sehr geilen matten Perlmuttweiss.

Mein Favorit: Der neue Subaru BRZ

Entäuschend für mich: Die komplette Abwesenheit der Chinesen, die so eine Riesenklappe in Bezug auf Elektroautos hatten, um die es in China wohl jetzt ziemlich ruhig geworden ist. Auch hätte ich gern ein paar neue Modelle aus Südkorea gesehen. Die werden auch vom Design her immer interessanter. Naja, und die Italiener gehören eigentlich auch auf eine Motor Show, aber nix war da, ausser eine einzelne, noch dazu hässliche Ducati. Und amerikanische Autos gehören auch auf so eine Show, aber der einzige Aussteller eines Muscle Cars war Tomica, die damit für ihre Transformermodelle werben. Schade eigentlich. Alles in allem eine ziemlich enttäuschende Sache, die 42. Tokyo Motor Show. 

Ey Japan, was geht? Teil 8 J-ポルノの

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Ihr habt es ja so gewollt......




Es war einmal ein gruene Wiese, auf der ganz viele verschiedene Blumen standen. Und diese Blumen konnten nur ganz viele neue Blumenkinder bekommen, wenn die fleissige Biene Summselsumm die Blumen mal so richtig ordentlich durchramm.....  Haaaalt! Brrrrzzzz! Nochmal ganz von vorn!


Vergesst alles, was ihr in diversen J-ポルノの sehen oder Blogs lesen koennt. In Japan gibt es keinen Sex! Ja, wirklich! Zumindest, wenn man den Statistiken einiger Umfragen glauben darf. Liegt Japan da bei der Haeufigkeit des Beischlafes doch noch hinter solchen Laendern wie dem Nordpol und dem Suedpol. Und das, wo Rumfummeln doch dort die einzige Gelegenheit ist, sich mal ordentlich aufzuwaermen.

Nun, bei der Mieterin in der Wohnung unter mir scheinen die Ergebnisse dieser Statistiken noch nicht angekommen zu sein, laesst sie doch die komplette Wohneinheit an der Freude ueber den ihr zugefuegten koerperlichen Kontakt lautstark teilhaben. Und das immer ziemlich genau von Freitagabend bis Montagmorgen. Taeglich mehrmals. Heiliger Batman! Kann ihr Freund/Freier/One Night Stand ihr nicht mal den Mund zuhalten, so wie sich das beim Sex in Ballungsgebieten mit unterdurchnittlicher Daemmung der Kaefige .... aeh .... Wohnungen gehoert? Ganz egal, sie allein bringt die jaemmerliche Statistik um mehrere Promillepunkte nach oben, da bin ich mir sicher. Und so.

Wer sich mal einen vernuenftigen Japanポルノの reinzieht, fuehlt sich sofort in die 70er Jahre zurueckversetzt. Nein, nicht nur wegen der Buden, die aussehen wie die Kulisse fuer „Ein Herz und eine Seele“ (Alfred Tetzlaff, oh du mein Held!), sondern an der Masse von menschlicher Sekundaerbehaarung, die einem da ueberall entgegenspriesst. Offensichtlich hat es sich noch nicht bis Japan herumgesprochen, das man seine Schamhaare heutzutage wenigstens ein wenig zurechtstutzt, oder gar gleich ganz entfernt. Dabei waere diese Zurueckhaltung bei den ポルノのdarstellern ueberhaupt nicht notwendig, werden doch die wichtigsten Stellen (Mumu und Pipi) sowieso digital unkenntlich gemacht, sprich verpixelt. Mich erinnert das immer an ein Mosaik. Ich meine, wenn sie schon etwas verpixeln wollen, dann doch bitte die Gesichter der oft extrem haesslichen maennlichen Selbstdarsteller.

Gut, Behaarung hin oder her. Das wirklich extreme ist die Themenauswahl: Da machts der Papa mit der Tochter, die Mama mit dem Sohn, der Bruder mit der Schwester, der Opa mit der Schulmaedchenenkelin und die Oma filmt sie dabei. Inzest bringt offensichtlich die meisten jap. Maenner ordentlich in Stimmung fuer das allabendliche „Palme abwedeln“. Nicht vergessen: Die Nachfrage bestimmt das Angebot!

Ein anderes Extrem: Vergewaltigungsポルノの (Rape ポルノの . Laeuft praktisch immer gleich ab: Eine mehr oder weniger attraktive OL (Office lady) wird auf dem Weg nach Hause verfolgt, sobald sie dann zuhause angekommen ist und in etwas „bequemere Kleidung“ geschluepft ist, klingelts und der Vergewaltiger kommt. Natuerlich schaut die bloede Kuh vorher nicht durch den Tuerspion und merkt dabei, das der Typ draussen eine Sturmhaube aufhat. Neeeeiiiin! Nun gut, den Rest kann man sich denken. Und wie es sich fuer einen Klemptner ...... aeh ....... Vergewaltiger gehoert, hat er natuerlich alle moeglichen elektrischen Spielzeuge, Seile und sonstiges Werkzeug  dabei, von denen ausfuehrlich Gebrauch gemacht wird. Die Maske nimmt der Typ dann leider gegen Ende meistens ab, die auf das uebelste gedemuetigte Frau verliebt sich natuerlich in den Perversling, sie heiraten und wenn sie nicht gesto.......

Noch schlimmer: Schulmaedchenポルノの. Yep. Man stelle sich das gleiche mal in Deutschland vor: Ein Porno, in dem die liebe Gymnasiastin Ursula (14, mit Zopf und Brille) im Klassenzimmer mal so richtig von ihrem Klassenlehrer Dr. Ungestuem durchgeorgelt wird. Natuerlich waehrend die ganze Klasse dabei zuschaut. Da gibt es alle moeglichen Variationen: Schulmaedchen-Gang Bang, in denen ein extrem jung aussehendes Maedchen in Schuluniform von einem ganzen Bus voller J-Machos durchgerammelt wird, zum Beispiel.

Traum aller japanischen Maenner: Maedels in Sailor fuku

Auch beliebt: Schulmaedchen Yuki besucht ihren Opa Yoshi auf dem Land und lernt erstmal das „schoene Dorfleben“ und alle maennlichen Bewohner ueber 70 „etwas naeher“ kennen. Oder Schulmaedchen Yuki gibt dem Schuljunge Yoshi einen Korb und wird zur Strafe nicht nur von ihm, sondern auch gleich von der ganzen Klasse, ach was, von der ganzen Schule inkl. Lehrer und Hausmeister vergewaltigt. Und nein, den Darstellerinnen sieht man meistens nicht an, das sie ueber 20 sind. Was fuer ein Alter sie tatsaechlich darstellen sollen, kann man sehr schnell an den Schuluniformen sehen. Oft sind das Junior High School-Uniformen, die typischen „Sailor fuku“, was bedeutet, das die Maedchen in diesem Alter zwischen 13-15 Jahre alt sind. Pfui Deibel! Das schlimme ist, darueber regt sich hier niemand auf! Ist doch alles ganz normal!

Besonders irre Story: Ein Schulmaedchen im Rollstuhl (!) wird staendig von der ganzen Klasse gemobbt und sexuell belaestigt, bis es zum Eklat kommt und sie samt Rollstuhl vom Schuldach gestuerzt wird. Nachdem sie sich wieder einigermassen gesammelt hat, wird sie natuerlich erstmal von allen Klassenkameraden auf das uebelste vergewaltigt. Ja, auch von den weiblichen Klassenkameradinnen!

Erstaunlich ist oft der grosse Altersunterschied der Darsteller. Waehrend man sich in westlichen ポルノの noch Muehe gibt, das auch die Maenner einigermassen attraktiv und durchtrainiert sind (naja, ausser Sachsen Paule vielleicht....), kriegt man in J-ポルノの all zu oft die Kombination blutjunges huebsches Maedchen und haesslicher Opa zu sehen. Wenn es dann mal juengere Maenner sind, sehen diese oft aus wie die japanische Version von Sachsen Paule.  

Und nein, dieser ganze Schrott laeuft nicht etwa nur auf Spartenkanaelen im TV, oder wird unter der Ladentheke gehandelt. Nein, ganz normales PayTV, das hier eigentlich jeder hat. Kindersicherung? Bwahahahaha! Selbst wenn die Kanaele nicht abonniert worden sind, koennen sich die lieben Kleinen eine ca. einminuetige Vorschau auf das „echte Sexualleben“ reinpfeifen. Yep! Und wenn man es nicht im TV sieht, kann man in jedem Zugabteil mindestens einen Salariman finden, der sich in aller Ruhe Schulmaedchen-Hentaimangas reinpfeift.

Ob das irgendwelche Einfluesse auf das normale Leben in Japan hat? Neeeeiiiin.....

Man muss sich doch nur mal umschauen. Das Thema Schulmaedchen taucht ueberall auf. In der Werbung, im J-Pop (AKB48 und so’n Scheiss....), in TV-Dramen und in Comics. Einfach ueberall! Nochmal: Die Nachfrage bestimmt das Angebot!

Und da wundere sich doch noch Jemand, das japanische Frauen keine derart „angelernten“ japanischen Maenner mehr heiraten wollen, wenn diese zum ersten Rendezvous gleich Analdildos, Elektroschocker, Stacheldraht und ein Schafskostuem mitbringen.

Hat mich doch tatsaechlich mal ein in etwa gleichaltriger Arbeitskollege gefragt, ob ich ihm nicht mal meine 15jaehrige Stieftochter "ausleihen" kann! Ich dachte erst er macht einen, wenn auch schlechten Scherz, aber er hoerte erst auf wiederholt explizit danach zu fragen, nachdem ich ihm einen laengeren Krankenhausaufenthalt in Aussicht gestellt habe.

Nein, ich habe in diesem Bericht nicht uebertrieben. Wer laengere Zeit hier lebt und sich auch nur am Rande mit dem Thema befasst hat, wird mir zustimmen muessen, das alles in Wirklichkeit noch viel schlimmer ist. Isch habe fertich!

Quelle Bild div. freie Comicseite im Net

w.w.wahnsinnig!!!

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Es regnet. Nein, nicht so wie bei euch in Hintertupfelsonstwashausen. Wenn es hier regnet, dann gleich richtig. Da hat wieder einer seinen Teller nicht leergegessen. Also ich wars nicht. Naja, was solls. Schnell einen Hochqualitätsregenschirm made in Myanmar gekauft und so schnell wie möglich von A nach B (A = Arbeit, B = Bude) gehetzt. Es ist kalt. 10 Grad Aussentemperatur. Ich komme an meiner hochherrschaftlichen Behausung an. Tür auf. Innentemperatur = 10 Grad! Wtf?

Was? 10 Grad sind doch gar nicht kalt? In Deutschland sind es jetzt nur bla....bla....bla? Mir doch wurscht! Wenn ihr eine dreiviertel Stunde bei 30 Grad im Hochdruckkochtopf der U-Bahn gedünstet werdet und dann so mir nichts dir nichts auf 10 Grad runtergekühlt werdet, dann ist euch auch kalt. Basta! Nix Memme und so!

Ob ich irgendwie nervös bin? NEIN! ICH BIN SOWAS VON VERFICKT RUHIG!!!!! Ich fühle mich ausgezeichnet! So frei und leicht, gesund und munter, herrlich und               ......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................


Ich habe seit 5 Tagen nicht einen Tropfen Bier getrunken und gehe deshalb gleich die Wände hoch! Hm, obwohl das in meiner Bude kein Problem ist, kann ich doch, wenn ich mich einigermaßen geschickt ausstrecke, alle 4 Wände gleichzeitig erreichen.

Ruhig Dicker! Mach den Fernseher an, dann gehts dir gleich besser. Nein, gehts mir nicht, denn da läuft ein Film mit Julia Roberts! Da bin ich in einem Land mit hochgepriesener Kultur und dann läuft hier so eine abgrundtief dämliche Scheiße im TV! Ruhig! Umschalten. Ah, herrlich! J-Porn! Statt Julia Breitmaul Roberts von vorn, nun eine Breitarschjapanerin von hinten. Die Mumu darf ja in Japan nicht gezeigt werden, also widmet der Kameramann seine Aufmerksamkeit der unnatürlich stark behaarten Rosette der Akteurin. Mir wird schlecht! WO ist mein Alkohol? Verdammt! Nix da! Oh du mein lieber Jesus! Gottseidank habe ich kein Feuerzeug, sonst würde ich jetzt glatt meine kümmerlichen Zimmerplanzen rauchen, bis ich einen Ficus-Flash bekomme!

Aus die Kiste. Les ich halt ein Buch! Ja! Ein Buch! Ein Buch! EIN BUCH! Ach was, darauf kann ich mich jetzt nicht konzentrieren! Uahuahuahuah!

Harhar, mach ich eben das, was ich immer mache, wenn ich kurz vorm Nervenzusammenbruch stehe: Fressen! Jaaaaaaa! Kühlschrank auf: Magarine, Rayu, Eiswürfel. That's it! Hm, man könnte vielleicht die Eiswürfel mit Rayu betröpfeln und dann......

Heiliger Batman! Was mach ich denn nur? Ich werd wahnsinnig, wenn ich nicht bald eine sinnvolle Beschäftigung finde! Aha! Netbook an, http://samurai-biker.blogspot.com/, neuer Post anklicken und auf gehts! Muahahahaha! Ihr habt es ja so gewollt!  

Ey Japan, was geht? Teil 7 Sicherheit

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Tja, ihr habt natuerlich recht. Angesichts der letzten Vorkommnisse in Japan ausgerechnet ueber die Sicherheit im Land der aufgehenden Sonne zu schreiben, ist vielleicht etwas gewagt. Ist mir wurscht! Ich fuehle mich hier sicher. Hat vielleicht auch etwas mit der Mentalitaet der Japaner zu tun, die ja mit Katastrophen aller Art (Erdbeben, Taifune, Godzilla, Vulkane, marode AKW’s, Tamagochi und japanische Schulmaedchen) aufgewachsen sind. Meine japanischen Arbeitskollegen verziehen z.B. bei einem ordentlich geruetteltem Erdbeben kaum eine Miene, waehrend ich schon fast die Hosen voll und einen Helm auf habe. Daran werde ich mich nie gewoehnen.

Sicherheit. Was ist Sicherheit? Woran merke ich, das ich mich in einem Land sicher fuehlen kann? Naja, z.B., wenn ich als Deutscher mit der U-Bahn fahren kann, ohne das mir einer mein iPhone klauen will, mich einen stinkenden Nazi nennt, oder das direkt neben mir Jemand mit seinem Butterflymesser den Sitz aufschlitzt und mich dabei nicht aus den Augen laesst. Oder wenn ich z.B. als Blumenhaendler Abends einfach meinen Laden abschliesse und alle Blumen draussen stehen lassen kann. Und das Tolle ist: Am anderen Morgen ist noch alles da! Das alles ist Japan.

Ich gebe einfach mal ein paar anschauliche Beispiele zum Thema Sicherheit hier in Japan im Vergleich mit Deutschland:

1. In der Kneipe

Japan: Du gehst als Fremder in irgendeine Kneipe, setzt dich neben eine attraktive Frau und sprichst sie an. In den naechsten 15 Minuten kann folgendes passieren:

a) Sie findet dich reizend und gibt dir einen Drink aus.
b) Sie unterhaelt sich mit dir, verabschiedet sich aber freundlichst und unter 1000 Entschuldigungen nach 15 Minuten.
c) Ihr geht zusammen in ein Love Hotel und rammelt wie die Karnickel.

Deutschland: Du gehst als Fremder in irgendeine Kneipe, setzt dich neben eine attraktive Frau und sprichst sie an. In den naechsten 15 Minuten kann folgendes passieren:

a) Sie findet deine Anmache plump und verpasst dir eine schallende Ohrfeige.
b) Ihr Freund/Ehemann/Zuhaelter findet deine Anmache plump und verpasst dir eine schallende Ohrfeige (mit seinem Glas in der Hand).
c) Der Wirt findet deine Anmache plump und verpasst dir eine schallende Ohrfeige (Mit einem Baseballknueppel in der Hand...).

2. Im Vergnuegungsviertel

Japan: Du gehst durch Kabukicho/Shinjuku und schaust dich ein wenig um. In den naechsten 
15 Minuten kann folgendes passieren:

a) Du wirst von einer Schlam ..... aeh ...... einem netten Maedchen angeredet und sie zeigt dir ihre Mosaiksammlung ohne Mosaik.
b) Ein freundlicher Neger will dir seine japanischen Pussys zeigen. Fuer nur ganz wenig Geld und ein Getraenk gibt es umsonst.
c) Die Polizei will dich kontrollieren, laesst dich aber gehen, nachdem du dich als Deutscher zu erkennen gibst und wuenscht dir noch einen schoenen Abend..

Deutschland: Du gehst durch die Reeperbahn/Hamburg und schaust dich ein wenig um. In den naechsten 15 Minuten kann folgendes passieren:

a) Ein angetrunkener Penner kommt auf dich zu und bettelt dich um Geld an. Nach deiner freundlichen Verweigerung nennt er dich ein „bloedes Arschloch“.
b) Im Puff kriegst du K.O.-Tropfen verpasst. Du wachst ohne Kohle, Handy und Klamotten auf und bist keine Analjungfrau mehr. 10 Minuten spaeter taucht dein Video im Net auf.
c) Die Polizei will dich kontrollieren und setzt ihre chemische Keule ein, nachdem du  dich als Deutscher zu erkennen gibst. Du wachst gefesselt auf einer zugepissten Matratze in der Ausnuechterungszelle auf.

3. Im Strassenverkehr

Japan: Du kommst an eine Parkluecke und willst direkt vor einem tiefergelegtem Mazda RX8 hineinfahren. In den naechsten 15 Sekunden kann folgendes passieren:

a) Der Fahrer des Mazda laechelt dir zu und laesst dich als ersten fahren.
b) Der Fahrer des Mazda steigt aus und weist dich in die Parkluecke ein.
c) Der Fahrer des Mazda spricht dich auf dein schoenes Auto an.

Deutschland: Du kommst an eine Parkluecke und willst direkt vor einem tiefergelegtem 3er BMW hineinfahren. In den naechsten 1.5 Sekunden kann folgendes passieren:

a) Der Fahrer des BMW rammt dich mit voller Absicht.
b) Der Fahrer des BMW steigt aus und erschiesst dich mit einer abgesaegten Schrotflinte.
c) Der Fahrer des BMW steigt aus, tritt in deine „verdammte Schwuchtelkarre“ und erschiesst dich mit einer Uzikopie aus Usbekistan.

4. Im Restaurant

Japan: Du bist mit deinem Essen nicht zufrieden und rufst den Kellner. In den naechsten 15 Sekunden kann folgendes passieren:

a) Der japanische Kellner des japanischen Restaurants ruft den japanischen Chef des Restaurants und dieser tadelt den japanischen Koch.
b) Du bekommst ein neues Essen und zahlst nur die Haelfte.
c) Du gibst das Essen deiner japanischen Frau/Freundin und sie isst alles auf, ohne mit der Wimper zu zucken.

Deutschland: Du bist mit deinem Essen nicht zufrieden und rufst den Kellner. In den naechsten anderthalb Stunden kann folgendes passieren:

a) Der tuerkische Kellner des italienischen Restaurants ruft den chinesischen Chef des Restaurants und dieser ruft den iranischen Koch. Der kommt und sagt: „Du scheisse Deutscher, wenn du nicht schmeckt, leck misch am Arsch!“ und spuckt in dein Zuericher Rahmgeschnetzeltes.
b) Du wirst rausgeworfen. Natuerlich nicht, ohne vorher zu zahlen.
c) Deine deutsche Frau/Freundin ist stinkesauer, weil du sie in so ein Dreckloch eingeladen hast und tritt dir in die Eier.

Ah, ich koennte noch stundenlang so weiterschrotzen, aber ich habe keine Lust mehr.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich fuehle mich hier sicher. Meine Kinder koennen sich hier sicher fuehlen. Meine Besucher koennen sich hier sicher fuehlen. Ihr koennt euch hier sicher fuehlen. Punkt.

Gehabt euch wohl.....
   

Dirty Dancing........

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Wie jeden verdammten Morgen, stehe ich eingekeilt zwischen Zahnpflegeverweigerern in der Metro und hangele mich von einem idiotischen Gedanken zum anderen. Ein Hauch von Ammoniak weht mir in die Nase. Ich drehe meinen Kopf von der Quelle der sensorischen Beleidigung weg, nur um dann den Geruch von kaltem, gesuesstem Dosenkaffee einzuatmen. Aah, herrlich! Ein Bogota-Suedhangkaffee, mit Fukushimamilch und in Deutschland verbotenem Ersatzzucker verfeinert . Mir wird schlecht und ich schwitze. Natuerlich, es ist offiziell Winter, also muessen auch die Heizungen in den Zuegen offiziell angeschaltet werden und der offizielle Winterpelz muss angelegt werden. Auch wenn es draussen fruehlingshafte 15 Grad hat. Ich bin einer der Wenigen im Zug ohne Mantel, Handschuhe und Schal. Aber das ist natuerlich alles nur meine Schuld. Wie mein japanischer Doktor sagen wuerde: „Sie haben halt zuviel natuerliche Isolierung!“ Womit wir nach meiner ueblichen Abschweifung auch schon beim Thema waeren:  

Langsam zeigt mein fast tägliches Laufen (naja, eher Walking mit kurzen Joggingeinlagen...) eine gewisse Wirkung: Ich nehme nicht mehr drastisch zu. Ja, man muss auch die kleinen Erfolge geniessen können. Grmpfl! Trotzdem, irgendwie ist mir das Laufen nicht genug. Es muss doch noch andere Möglichkeiten zum Trainieren geben. Zuhause!

Naja, da ich nicht grad mit dem Mofa zwischen meinen Gemächern hin- und herfahre, da reichen eher 6-7 kurze Schritte, kommt jegliches sperrige Muskelaufbaugerät nicht in Frage. Was gibt es sonst? He, ich höre gern Musik! Und ich tanze gern! Na also, da haben wir mein Hometraining: Ich setze mir die kabellosen Kopfhörer auf und rocke ordentlich einen ab! Nach ein paar Versuchen musste ich leider feststellen, das Rockmusik nicht wirklich geeignet ist, da ich mir nicht ständig neue Möbel kaufen möchte und die Nachbarn andauernd im Fenster liegen, um die schweren Lastwagen zu suchen, die im Haus für enormste Vibrationen sorgen. Was liegt also näher als die gute alte Discomucke? Schliesslich hab ich mich ja früher schon als Travolta für Arme, stocksteif über die eingepuderte Tanzfläche bewegt, ohne den Kontakt zum Boden auch nur für eine Millisekunde zu verlieren. He, das ist gefährlich bei über 2 Promille!

Oh, wie ich den Typ hasse! "Erste Erfolge in 7 Tagen!" Ja, ausgekugelte Gelenke,  ins Gesicht flitschende Gummibaender, Strukturschaeden im Fussboden und angepisste Nachbarn! 

Gesagt getan. A new star is born! Schmeisst eure ganzen Fitnessvideos weg, jetzt kommt Coolio's Hyperfitnesstraining! Erster Erfolg: Ich brauche keinen Gasofen oder Heizteppich mehr. Nach 30 Minuten "Le freak", "Funky town" und "Italia Boot Mix" sind ich und meine Bude so aufgeheizt, das ich die Nacht über keine zusätzliche Wärmequelle benötige. He, das macht richtig Spaß! Nur sollte ich beim nächsten Mal vielleicht nicht vergessen, die Vorhänge zuzuziehen. Ein frontlastiger Gaijin in zu knappen Aldi-Laufhosen und mit umgebundenem Slendertone-Bauchweggürtel, der sich epileptisch zuckend kreuz und quer durch sein Apato bewegt, ist wohl auch für die meisten Tokyojin zu viel des Guten......

Bis demnächst!

Coolio der rasende Reporter: Anpanman Museum

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Ich habe keine Kosten und Muehen gescheut und mich mal wieder ganz allein fuer meine treuen Leser ins Abenteuer gestuerzt: War von euch schon einmal Jemand im Anpanman-Museum in Yokohama?

Nein? Gut, hier kommt mein Exklusivbericht:

Jeder der euch einigermassen wohlgesonnen ist, wird euch zumindest vom Besuch in folgenden Etablissements im Grossraum Tokyo/Yokohama abraten:
1. Disneyland
2. Sanrio Puroland (Hello Kitty)
3. Saemtliche Freibaeder in Tokyo/Yokohama
4. Anpanman Museum
5. AKB 48 Konzerte

Grund: Alle diese Einrichtungen sind erbarmungslos mit quiekenden Kleinkindern und/oder quiekenden Teenies ueberfuellt.

Leider kommt man als Papa eines 3 jaehrigen Kindes in Tokyo um den Besuch eben dieser Einrichtungen nicht herum. Naja, nach Sanrio Puroland wollte mein Kleiner bisher noch nicht. Gut! Wenn er sich brennend fuer Hello Kitty interessieren wuerde, waere das wohl ein Grund sich langsam Sorgen zu machen.....

Also, diesmal sollte es dann das Anpanman-Museum in Yokohama sein. Was? Ihr kennt Anpanman nicht? Pfui Deibel! Kulturbanausen! Um Anpanman kommt man in Japan nicht herum. Er begegnet einem praktisch ueberall. Was ist Anpanman? Ganz klar, die Japaner lieben jede Art von Essen. Es wird immer und ueberall zelebriert und im TV handeln locker 50% der Sendungen vom Essen. Da muss natuerlich auch etwas her, um die Kleinen praktisch von Geburt an aufs Fressen einzustimmen. Und was waere da besser als eine Comicfigur und zwar eine, die man zum fressen gern haben kann!

Anpanman und seine Freunde

Anpanman ist der Hauptdarsteller in einer ganzen Riege von lebendig gewordenen Fressalien. Er selbst ist ein Anpanbroetchen mit Armen und Beinen (An = Bohnenpaste, Pan = Brot) und ist der Superheld mit Superheldencape in der Animeserie, die schon seit 1968 ausgestrahlt wird. Seine Animekollegen sind z.B: Melonpanna,  Shokupanman, oder Karepanman. Hoert sich lecker an, was?

Nun gut. Vor 2 Jahren war unser Kurzer noch schwer damit beschaeftigt, seinen Kinderwagen mit allen moeglichen suessen Sauereien vollzuschmieren, deshalb ist ihm nicht aufgefallen, das wir ihn am Anpanmanmuseum vorbeibugsiert haben. Nein, diese Ansammlung von bruellenden Kleinkindern und verzweifelt dreinschauenden Eltern wollten wir uns damals nicht antun. Jetzt, mit 3 Jahren schon selbst entscheidungsfaehig, kam folgende Ansage: „Papa! Anpanman-Museum!“, unerstuetzt von Trotzblick und gekreuzten Armen. Na, wer kann da schon nein sagen?

Anpanman Museum in Minatomirai/Yokohama

Ich haette es besser getan! Einmal 1000 Yen (pro Nase!) hingeblaettert, dem lieben Kind die Anpanmanrassel umgehaengt und eben dieses sonst so liebe Kind verwandelt sich in einen schreienden, sabbernden Minigodzilla. Heiliger Batman! Es ist vollkommen unmoeglich, seinem Filius durch die verwinkelten Katakomben zu folgen, ohne sich nicht mindestens einmal schwer den Schaedel einzurammen. Da gibt es die Anpanmanbaeckerei, den Anpanmankriechgarten und das Anpanmanauto. Wie es sich in Japan gehoert, muss man fuer die einzelnen Attraktionen erstmal gehoerig Schlange stehen. Fast unmoeglich, den wartenden Nachwuchs in seinem Erkundungseifer zu bremsen.

Ui! Anpanman's Auto! Rein wollen!

Nach ca. 2 Stunden hat man dann alle Stationen durch und kann sich schwitzend und genervt dem Ausgang naehern. Natuerlich nicht ohne Zeter und Mordio der lieben Kleinen. „Papa! Nochmal Anpanmanschaukel, nochmal Anpanmanrutsche, nochmal Anpanmanauto!“ Schlaue Eltern unterbrechen diesen Redefluss mit dem einzig moeglichen Gegenmittel: „Komm, wir gehen jetzt essen!“ Und schwupps, sitzt man in einem voellig ueberfuelltem Familienrestaurant. Natuerlich nicht am Tisch, sondern in der Warteschlange. Egal, wir haben es geschafft!

Bis denne!